Die Übergabezeremonie des Camps auf Kampar. © Ardiles Rante / Greenpeace
Die Übergabezeremonie des Camps auf Kampar. © Ardiles Rante / Greenpeace

Das Climate Defender Camp auf der indonesischen Halbinsel Kampar in der Provinz Riau von  Sumatra ist gestern mit einer feierlichen Zeremonie an die örtlichen Gemeinden übergeben worden. Mehr als tausend Menschen fanden sich ein, um an der Übergabe teilzunehmen. «Das Klimaschutzcamp ist ein Symbol unserer Solidarität mit den Gemeinden in ihrem Kampf gegen die Entwaldung Kampars», sagt Von Hernandez, Geschäftsführer von Greenpeace Südostasien. «Wir werden weiter mit ihnen zusammenarbeiten. Wir werden dafür sorgen, dass ihre Stimmen in Kopenhagen gehört werden – ihre und die vieler anderer Menschen, die eine bewohnbare Welt für ihre Kinder wollen.» Ich hoffe schwer, dass dies uns und allen weiteren Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen gelingt. Umweltschutz ist Menschenrechtsschutz.

Ich habe inzwischen wieder Schweizer Boden unter den Füssen und blicke auf einen anstrengenden, eindrücklichen und bereichernden Aufenthalt in Indonesien, dem drittgrössten CO2-Emissionsland, zurück.  Ich habe unzählige Kilometer zerstörte Wald- und Torflandschaften durchkreuzt und einiges über die politischen und wirtschaftlichen Strukturen gelernt, welche für die Zerstörung verantwortlich sind. Natürlich soll man dieses faszinierende und vielseitige Land nicht ausschliesslich als Klimasünder sehen. Ich habe auch unzählige tolle Menschen kennengelernt – darunter  viele indonesische  Aktivisten und Freiwillige, die sich mit vollem Engagement für den Erhalt ihrer Wälder und eine bessere Zukunft einsetzen. Diese müssen wir unbedingt unterstützen – Waldverlust und Klimawandel lässt sich nur mit internationaler Solidarität eindämmen.

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