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Bald kommt die Volksinitiative für einen nachhaltigen Finanzplatz: Können wir mit deiner Unterschrift rechnen? Unterzeichne diesen Pledge (engl. Versprechen) und hilf mit Druck aufzubauen.

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Stoppen wir umweltschädliche Praktiken der Finanzakteure

Die Wissenschaft ist glasklar: Um die Klimakrise und die Zerstörung der Natur zu stoppen, dürfen die Ölkonzerne keine weiteren Ölquellen anzapfen. Denn es gibt jetzt schon mehr Ölvorräte, als jemals verbrannt werden dürfen.

Und trotzdem unterstützen Schweizer Banken und Versicherungen genau das. Wie? 

Als Asset-Manager investieren sie Hunderte Milliarden Franken für Pensionskassen, Stiftungen und Säule-3a-Sparer:innen in Unternehmen, die dem Klima schaden und die Natur ausbeuten. Wer Aktien eines Unternehmens besitzt, wird Miteigentümer des Unternehmens und hat Verantwortung für die Folgen der Geschäftstätigkeiten zu übernehmen. Die Asset-Manager investieren im Namen von Anleger:innen und üben die entsprechenden Aktionärsrechte aus. 

Das heisst: Die Asset-Manager könnten ihr Stimmrecht nutzen, um die klima- und umweltschädlichen Praktiken der Unternehmen zu stoppen. Das tun sie aber nicht. Im Gegenteil: Schweizer Asset-Manager lassen Klima- und Umweltsünder gewähren und stimmen gar für die Zerstörung von Klima und Biodiversität. Das zeigt unsere Stichprobe. Ein paar Beispiele: 

  • ExxonMobil plant weiterhin grosse Mengen Öl zu fördern, trotzdem hat die UBS den Verantwortlichen dieser Strategie wiedergewählt.
  • Verschiedene Schweizer Asset-Manager bestätigten mit ihren Stimmen die ungenügende Nachhaltigkeitsstrategie von TotalEnergies, welche erlaubt, dass die Firma Ölbohrungen in geschützten Lebensräumen durchführen und Wald zerstören kann.
  • Die Royal Bank of Canada ist eine der grössten Geldgeberinnen der fossilen Industrie und ist insbesondere im Teersand-Mining mitverantwortlich für grosse Umweltschäden. Schweizer Asset-Manager lehnten jedoch einen Antrag ab, der Finanzierungen der Royal Bank of Canada für solche Vorhaben begrenzen wollte.

Dem Finanzsektor kommt eine Schlüsselrolle zu, für die Transformation zu einem nachhaltigen Wirtschaftssystem. Asset-Manager halten mit den Aktionärsrechten einen starken Hebel mit viel Verantwortung in der Hand: Sie müssen die schädlichen Unternehmen, in die sie investieren, dazu verpflichten, unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen.

Unsere Stichprobe beweist einmal mehr: Auf freiwilliger Basis nehmen die Akteure des Schweizer Finanzplatzes ihre Verantwortung nicht wahr. Deshalb fordert Greenpeace Regulierungen, um die Finanzwirtschaft nachhaltiger zu gestalten.

Voraussichtlich noch diesen Sommer lancieren wir, in einer Koalition aus vielen Organisationen, die Volksinitiative für einen nachhaltigen Finanzplatz, um die Finanzbranche auf Kurs zu bringen. Können wir mit deiner Unterschrift rechnen? Dann unterzeichne diesen Pledge (engl. Versprechen). Zusammen mit dir können wir Druck aufbauen. Bist du dabei?