In über 25 Ländern fordert Greenpeace dazu auf, sich bei Nestlés CEO zu beschweren. Nestlé verwendet Palmöl, welches aus Ölpalm-Plantagen der Sinar Mas Gruppe stammt. In den meisten Fällen wurde für diese Plantagen Regenwälder vernichtet. Bedrohte Tierarten wie der Orang-Utan verlieren ihren Lebensraum.

In über 25 Ländern fordert Greenpeace dazu auf, sich bei Nestlés CEO zu beschweren. Nestlé verwendet Palmöl, welches aus Ölpalm-Plantagen der Sinar Mas Gruppe stammt. In den meisten Fällen wurde für diese Plantagen Regenwälder vernichtet. Bedrohte Tierarten wie der Orang-Utan verlieren ihren Lebensraum.

Auch in China ist Greenpeace aktiv. Als Orang-Utans verkleidete Aktivisten protestierten in Beijing vor Nestlés China-Niederlassung. Sie überreichten Nestle einen Brief mit den Forderungen, kein Palmöl von der Sinar Mas Gruppe mehr zu beziehen.

 

Ma Lichao, Wald-Experte von Greenpeace China, spricht mit Nestles Public Relations Managerin, Nancy He. © Greenpeace / Simon Lim
Ma Lichao, Wald-Experte von Greenpeace China, spricht mit Nestles Public Relations Managerin, Nancy He. © Greenpeace / Simon Lim

 

Es geht Greenpeace nicht darum, Palmöl im Gesamten zu verteufeln. Wie bei anderen Konsumprodukten kommt es auf Art und Weise der Palmölgewinnung an. Die grosse Nachfrage nach Palmöl verleitet skrupellose Konzerne wie Sinar Mas dazu, Gesetze zu umgehen und Regenwälder zu vernichten. «Greenpeace ist nicht prinzipiell gegen Palmöl-Plantagen. Das Problem ist Sinar Mas als aggressivster Konzern, welcher neue Palmöl Plantagen gänzlich ohne Rücksicht auf Nachhaltigkeit und Erhaltung der verbleibenden Urwälder errichtet.» sagt Bustar Maitar, Greenpeace Wald-Experte in Jakarta, Indonesien. Abnehmerkonzerne wie Nestlé wiederum machen sich mitschuldig, wenn sie nicht gewillt sind, unnachhaltiges Palmöl aus ihrer Beschaffungskette zu entfernen.

Werden Sie aktiv! Schreiben Sie ein Protestmail an den CEO von Nestlé und fordern Sie ihn auf gänzlich auf Palmöl aus Urwaldzerstörung zu verzichten.

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