1.  Das Wichtigste auf einen Blick

Unter dem Deckmantel der Innovation

Mega-Schlachthof Micarna, ein Tochterunternehmen der Migros-Gruppe, will auf dem AgriCo-Gelände in der Gemeinde St-Aubin (Kanton Freiburg) einen riesigen Geflügelschlachthof bauen. Um dieses umwelt- und klimaschädliche Projekt zu verhindern, engagiert sich Greenpeace Schweiz seit 2022 gemeinsam mit Bewohner:innen der Region und dem Verein EcoTransition-La Broye. Der AgriCo-Standort präsentiert sich als «nachhaltiger Industriestandort mit Vorbildcharakter in Sachen Umweltschutz und erneuerbare Energien.». Zuvor wurde er beworben als «Campus, auf dem man sich wohlfühlt und der eine führende Rolle bei den Innovationen im Lebensmittelsektor spielt.» Allerdings soll dort ein Mega-Schlachthof gebaut werden: Jährlich würden mehr als 30 Millionen Hühner getötet. Das ist nicht innovativ – auch wenn die Ausrüstung dazu brandneu ist.

Der übermässige Konsum von Tierprodukten trägt zur globalen Erhitzung und Umweltzerstörung bei. Ein neuer Schlachthof wird den übermässigen Konsum von Hühnerfleisch fortsetzen. Das widerspricht den Interessen der lokalen Bevölkerung (mehr Verkehr, Lärm, Wasserverbrauch) und hat weltweit negative Auswirkungen (Einfuhr von Futtermittel für die Hühner und Umweltverschmutzung). Greenpeace Schweiz fordert, dass das AgriCo-Gelände wirklich innovativen und nachhaltigen Projekten im Agrarund Ernährungssektor (z.B. Permakultur und Agroforstwirtschaft) vorbehalten bleibt. Er soll auf wirtschaftliche Aktivitäten ausgerichtet werden, die im Sinne eines zukunftsfähigen Ernährungssystems die Region, die Umwelt und das Klima schonen. Ein Beispiel dafür wäre die Verarbeitung von Schweizer Hülsenfrüchten.

2.  Das Projekt von Micarna und des Kanton Freiburg

Alles auf den Schlachthof ausgerichtet: die wichtigsten Daten 

Als Tochterunternehmen der Migros-Gruppe ist Micarna die grösste Geflügelverarbeiterin der Schweiz. Sie hat zwei Hauptstandorte:  Bazenheid im Kanton St. Gallen und Courtepin im Kanton Freiburg. 

Micarna hat Ende 2019 ihr Interesse am 95000m2 grossen Grundstück auf dem AgriCo-Gelände im Ortsteil Broye der Gemeinde St-Aubin (Kanton Freiburg) bekundet. Sie will dort einen riesigen Schlachthof mit einer Jahreskapazität von 40 Millionen Hühnern bauen. 2023 änderte Micarna diese Zahl und kündigte an, 31 Millionen Hühner pro Jahr in St-Aubin zu schlachten. Damit wolle sie den Standort Courtepin ersetzen. Micarnas Investition in St-Aubin wird sich auf 250 bis 300 Millionen Schweizer Franken belaufen (Quelle: Pressekonferenz 19. April 2021). Aber was geschieht mit dem Standort Courtepin? Seine Zukunft bleibt ungewiss. 

Das AgriCo-Gelände in St-Aubin mit dem geplanten Teil für den Micarna-Schlachthof (Quelle: Gemeinde St-Aubin. Hervorhebungen durch Greenpeace Schweiz).

2017 kaufte der Kanton Freiburg in St-Aubin ein 280000m2 grosses Grundstück, um dort ein nationales Kompetenzzentrum für Innovation im Lebensmittelsektor aufzubauen. 2019 willigte er ein, 95000m2 dieses Landes für den Bau von neuen Gebäuden für die Geflügelverarbeitung für insgesamt 21,4 Millionen Franken an Micarna weiterzuverkaufen. Das ist ein Preis von 225 Franken pro Quadratmeter (Quelle: RIMU-Website). Der Grosse Rat stimmte diesem Entscheid am 17. Dezember 2020 zu. Den Vertrag unterzeichneten die Vertragsparteien im Oktober 2023, ohne die Öffentlichkeit zu informieren. 

Am 1. Oktober 2020 wurde die kantonale Anstalt für die aktive Bodenpolitik (KAAB) gegründet. Sie ist eine autonome öffentlich-rechtliche Anstalt, die vom Staatsrat mit der Umsetzung einer Strategie zur Entwicklung von Industriezonen auf dem Kantonsgebiet beauftragt ist. Im Mai 2022 stimmten die Stimmberechtigten des Kanton Freiburg in einer Abstimmung zu, dass mehrere Standorte, darunter AgriCo, Eigentum der KAAB werden. Eine Hürde für den Bau eines riesigen Schlachthofs auf dem AgriCo-Gelände ist für Micarna die erforderliche Infrastruktur was Wasser, Energie, Zufahrtsstrassen usw. angeht. Der Kanton beschloss im April 2021 einen kantonalen Nutzungsplan (KNP) zu prüfen, der die notwendigen Rahmenbedingungen für die Entwicklung des AgriCo-Geländes festlegt.

Offiziell ist es ein KNP, «um das AgriCo-Gelände zu einem Campus zu machen, auf dem man sich wohl fühlt und der eine führende Rolle bei den Innovationen im Lebensmittelsektor spielt» (Quelle: Medienmitteilung des Kantons vom 19. April 2021). Konkret ist es ein KNP, «um die Ankunft von Micarna auf dem Gelände garantieren zu können» (Quelle: Giancarlo Perotto, damaliger Direktor der KAAB, anlässlich der Medienkonferenz am 19. April 2021). Der KNP ist seit November 2022 in Kraft. Greenpeace Schweiz und Anwohner:innen haben im Dezember 2022 gegen die Ortsplanung (OP) Beschwerde eingelegt. diese Berufung wurde im Oktober 2025 vom Kantonsgericht Freiburg zurückgewiesen.

Aufgrund der Einsprüche haben die Gemeinde und der Kanton diesen Teil des Ortsplanung (OP) schlichtweg aufgegeben, da sie der Ansicht sind, dass die AgriCo-Zone nur durch den kantonalen Nutzungsplan (KNP) geregelt wird. Greenpeace Schweiz und der Anwohner Alaric Kohler nahmen zur Kenntnis, dass der beanstandete Artikel des PAL gestrichen wurde, und verzichteten darauf, die Angelegenheit auf Bundesebene weiterzuverfolgen.

Das Baugesuch hat der Kanton Freiburg im Sommer 2024 öffentlich aufgelegt. Greenpeace Schweiz legte und mehr als 1’800 Menschen legten Einspruch dagegen ein. Die Einsprüche wurden am 1. April 2026 zurückgewiesen. Die Baugenehmigung für den Schlachthof wurde erteilt. Greenpeace Schweiz, EcoTransition-La Broye und die Lokalpartei Die Grüne La Broye reichten daraufhin im Mai 2026 gemeinsam mit 30 Anwohner:innen Beschwerde gegen die Baugenehmigung ein. Dieses Projekt hält die geltenden Rechtsvorschriften nicht ein, insbesondere in Bezug auf den Gewässer-, Klima- und Naturschutz.

3.  Warum Greenpeace Schweiz gegen diesen Schlachthof ist

Auf globaler Ebene: Auswirkungen auf das Klima und die Biodiversität 

© Anne-Laure Lechat / Greenpeace

Der Bau eines der grössten Geflügelschlachthöfe der Schweiz ist nicht nachhaltig; im Gegenteil, er steht im Widerspruch zu allen Empfehlungen zur Bekämpfung der Klima- und Biodiversitätskrise. Übermässiger Fleischkonsum schadet der Umwelt und beschleunigt die globale Erhitzung. 

• Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass der Konsum von Tierprodukten einer der wichtigsten Treiber der Klimakrise ist (Quelle: IPCC). Der Bau eines solchen Schlachthofs steht einer Reduktion des Pro-KopfFleischkonsums entgegen. Eine solche ist für die Senkung der Treibhausgasemissionen aber unerlässlich. 

• Die Produktion von Hühnerfleisch ist nicht an die Produktionsbedingungen in der Schweiz angepasst. So muss das Futter für die Tiere grösstenteils importiert werden. Ein kleiner Teil des Futters für Schweizer Hühner wird in der Schweiz angebaut, auf Ackerland, das für die Ernährung der Bevölkerung genutzt werden könnte. Der überwiegende Teil wird importiert. In Zeiten der Klima- und Biodiversitätskrise verschlimmert die Produktion von Tierfutter die globale Ernährungsungerechtigkeit. 

Auf lokaler Ebene: mehrere Risiken und fehlende Folgenabschätzung für den Schlachthof 

Der Bau dieses Schlachthofs bringt mehrere Probleme für die Region und ihre Umgebung mit sich, wie z.B. einen massiven Anstieg des Wasserverbrauchs, Störungen des Strassenverkehrs, eine Verschlechterung der Lebensqualität der Anwohner:innen und eine Schädigung der Umwelt. Es ist zu erwarten, dass der Schlachthof die Entwicklung neuer Hühner-Massentierhaltungsbetriebe in der Region fördert. 

• Trinkwasser: Die Region steht bereits heute unter Druck, was die Wasserversorgung angeht. Sie muss die Wassergewinnung aus einem naheliegenden See massiv erhöhen. Ein Geflügelschlachthof wird dieses Problem unverhältnismässig verschärfen. Die Industrie kommuniziert nicht transparent über ihren Trinkwasserbedarf. Für den Standort AgriCo wird die Gesamtzahl von 500000 bis 700000 m3 Wasser pro Jahr genannt. (Quelle: La Liberté, 13.11.2023) 

• Transport: Während heute gegen 900 Fahrzeuge pro Tag auf der Strasse verkehren, sind mit dem Schlachthof täglich 2500 bis 3300 Bewegungen zu erwarten (darunter 660 LKW). Dieser zusätzliche Verkehr wird wahrscheinlich zu Lärmproblemen, Umweltschäden durch Luftverschmutzung und Störungen der Tierwelt führen. 

• Arbeitsbedingungen: AgriCo behauptet, der Campus eigne sich bestens, «um Effizienz und Wohlbefinden am Arbeitsplatz miteinander zu verbinden» (Quelle: AgriCoWebsite, abgerufen im März 2023). Da der Standort StAubin den Standort Courtepin ersetzen soll, dürfte das Projekt kaum positive Auswirkungen auf die Beschäftigung haben. Und um welche Art von Arbeit handelt es sich? In den letzten Jahren haben sich mehrere Micarna-Angestellte beschwert (Quelle: SRF). Ein Bericht der Albert-Schweitzer-Stiftung zeigt, dass die Arbeit in einem Schlachthof gravierende Folgen für den Gesundheitszustand und die Psyche der Mitarbeitenden haben kann. Das Ergebnis ist eine sehr hohe Personalfluktuation – fast niemand bleibt länger als ein Jahr. 

4.  Die rechtliche Situation

Da der Bau des Schlachthofs den Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz beeinträchtigen, die Klimakrise anheizen und zur Schädigung von Ökosystemen beitragen wird, erhebt Greenpeace Schweiz Einsprache. Greenpeace Schweiz kämpft nicht allein für den Klimaund Umweltschutz. Die Organisation unterstützt den Verein Eco-Transition La Broye, welche die Petition «AgriCo Ja – Schlachthof Nein!» lanciert hat und aus mehreren Bewohner:innen der Region besteht. 

Die verschiedenen Verfahren 

ABGESCHLOSSEN – Der kantonale Nutzungsplan (KNP AgriCo): Er wurde im April 2021 vorgelegt. Alle Einsprachen wurden vom Kanton Freiburg abgewiesen. Drei Gegner:innen zogen vor das Kantonsgericht und die Beschwerden, die den Verkehr und die Parkplätze betrafen, wurden im August 2022 nach einer Einigung mit dem Kanton zurückgezogen. Der KNP trat im September 2022 in Kraft. 

ABGESCHLOSSEN – Die Ortsplanung (OP): Greenpeace Schweiz und Bewohner:innen der Region, darunter Alaric Kohler von Eco-Transition La Broye, haben am 19. Dezember 2022 Einsprache gegen die Generalrevision der OP eingereicht. In der detaillierten Anpassung für den lokalen Ortsplan wurden die Anpassungen zu Gunsten der Errichtung des Schlachthofes offensichtlich. Daraufhin ergriff Greenpeace Schweiz auf dieser Ebene erste juristische Schritte. Bevor die Behörde über die Bauplanung entscheidet, muss sie so schnell wie möglich ihre Vereinbarkeit mit den Umweltbestimmungen prüfen. Der Bau von Schlachthöfen muss bereits in der Planungsphase einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen werden, insbesondere wenn es zu Gesetzesanpassungen auf lokaler und kantonaler Ebene führt! Greenpeace Schweiz weist darauf hin, dass eine entsprechende Studie zum Bau des Schlachthofs nicht durchgeführt oder nicht veröffentlicht wurde, obwohl die Planung des Projekts bereits weit fortgeschritten ist. Das stellt einen Verstoss gegen das Umweltschutzgesetz dar. 

Aufgrund der Einsprüche haben die Gemeinde und der Kanton diesen Teil der Ortsplanung schlichtweg aufgegeben, da sie der Ansicht sind, dass die AgriCo-Zone ausschließlich durch den kantonalen Nutzungsplan (KNP) geregelt wird. Greenpeace Schweiz und der Anwohner Alaric Kohler nahmen zur Kenntnis, dass der beanstandete Artikel der Ortsplanung gestrichen wurde, und verzichteten darauf, die Angelegenheit auf Bundesebene weiterzuverfolgen. Sie bedauern jedoch, dass sich das Gericht nicht zur Sache selbst geäussert hat.

ABGESCHLOSSEN – Der Detailausstattungsplan (DAP) von St-Aubin: Einsprache des Bürgers Alaric Kohler im November 2021. Die Anpassungen hätten nach der Annahme des KNP eingereicht werden müssen. Sie umfassen Massnahmen, die in direktem Zusammenhang mit dem Schlachthof stehen. Der DAP wurde rund 10 Monate vor der Annahme des KNP eingereicht. Die Einsprache von Alaric Kohler wurde am 28. August 2023 als unzulässig erklärt. Ein Rekurs gegen diese Entscheidung wurde beim Kantonsgericht eingereicht. Das Kantonsgericht wies diesen im Mai 2024 ab, ohne inhaltlich darauf einzugehen. Die eingelegte Berufung  beim Bundesgericht blieberfolglos, da der Antrag zu früh gestellt worden sei.

ABGESCHLOSSEN – Greenpeace Schweiz beruft sich auf das Öffentlichkeitsprinzip und verlangt, dass der Kaufvertrag veröffentlicht wird, den der Kanton Freiburg und Micarna im Oktober 2023 über den Verkauf des 95000 m2 grossen Grundstücks in St-Aubin abgeschlossen haben. Obwohl die kantonale Öffentlichkeitsbeauftragte im März 2024 empfohlen hat, dass der Vertrag veröffentlicht wird, verweigert der Kanton Freiburg eine Veröffentlichung. Greenpeace Schweiz legte im Mai 2024 beim Kantonsgericht Rekurs dagegen ein. 

Im November 2025 musste der Kanton Freiburg den Kaufvertrag für das Grundstück, das für den Bau des Micarna-Schlachthofs in St-Aubin vorgesehen ist, veröffentlichen. Dies hat das Freiburger Kantonsgericht am 6. November 2025 entschieden und damit dem Rekurs von Greenpeace Schweiz stattgegeben.

LAUFEND – Öffentliche Auflage des Baugesuchs für den Schlachthof von Micarna.

Im Juli 2024, als bereits mehrere hundert Einsprachen von Privatpersonen bei der Gemeinde St-Aubin eingegangen waren, reichte Greenpeace Schweiz ebenfalls Einsprache ein gegen die Baugenehmigung. Die Einsprache von Greenpeace konzentrierte sich auf die Umweltaspekte sowie auf die Vorgehensweise der Behörden.

Trotz des starken zivilgesellschaftlichen Engagements wurden die zahlreichen Einsprachen gegen das Projekt eines Mega-Geflügelschlachthofs in St-Aubin abgewiesen, und der Kanton Freiburg erteilte am 1. April 2026 die Baubewilligung.

Greenpeace Schweiz, EcoTransition-La Broye sowie 30 Einwohner:innen von Saint-Aubin und Umgebung reichten im Mai 2026 beim Kantonsgericht Freiburg Beschwerde ein gegen die Erteilung der Baubewilligung für den Micarna-Schlachthof. Das Projekt verstösst gegen die geltenden Gesetze, insbesondere in Bezug auf den Gewässer-, Klima- und Naturschutz.

5. Die Lösungen

Der Kanton Freiburg hat AgriCo in den Mittelpunkt seiner Agrar- und Ernährungsstrategie gestellt. Der Bau eines Mega-Schlachthofs zementiert jedoch die Überproduktion von Fleisch und die Abhängigkeit von der Futtermittelproduktion im In- und Ausland. Ist das wirklich die Agrar- und Ernährungsstrategie, die der Kanton Freiburg anstrebt, auf Kosten der Umwelt und des Klimas und damit seiner Einwohner:innen? 

Greenpeace Schweiz befürwortet einen innovativen Campus, der nachhaltige wirtschaftliche Aktivitäten und lokale Unternehmen und Projekte fördert und die natürliche Umwelt und die Wasserressourcen der Region schützt. Wir brauchen dringend ein nachhaltiges, widerstandsfähiges Ernährungssystem, das nicht (wie die Schweizer Hühnerzucht) von Importen abhängig ist, um der Klimakrise und dem Verlust der Biodiversität zu begegnen. 

Die wirtschaftlichen Interessen eines einzelnen Konzerns wie der Migros dürfen nicht dazu führen, dass die notwendige Umgestaltung unserer Ernährung und unserer Produktionsweisen in den Hintergrund rückt. Denn die Landwirtschaft ist einer der Sektoren, die von der Klimakrise stark betroffen sind. 

Für ein zukunftsfähiges Ernährungssystem müssen die Produktion und der Verzehr pflanzlicher Proteine gefördert und die Abhängigkeit von grossen Marktakteuren verkleinert werden. Das bedeutet auch weniger Grossprojekte wie den Mega-Schlachthof der Migros zugunsten einer stärkeren Dezentralisierung, die Landwirt:innen wieder mehr Handlungsspielraum und Autonomie gibt. 

© Anne-Laure Lechat / Greenpeace

Abkürzungsverzeichnis:

KNP Kantonaler Nutzungsplan 
OP Ortsplanung 
DBP Detailbebauungsplan 
DAP Detailausstattungsplan 
RIMU Direktion für Raumentwicklung, Infrastruktur, Mobilität und Umwelt 
KAAB Kantonale Anstalt für die aktive Bodenpolitik