Vor zwei Wochen rief an dieser Stelle unser Kolumnist Markus Waldvogel dazu auf, dass wir uns mehr wundern sollen. Inspiriert von seiner Kolumne haben wir eine Bildgalerie zusammengestellt.

Als wir die Auswahl treffen, merken wir schnell: genau solche Bilder sind es, die uns antreiben, unermüdlich für die Umwelt zu kämpfen – im Kleinen wie im Grossen. Wir laden auf eine Reise rund um die Welt ein und lassen die Bilder für sich selber sprechen.

Greenpeace setzt sich weltweit dafür ein, dass die grossartige Vielfalt von Pflanzen auf der Erde erhalten bleibt. Hier zu sehen ist eine Nahaufnahme von einer Kaktuspflanze, die am Baikalsee wächst. © Markus Mauthe
Sabellidae (Federwurm): Auf den ersten Blick optisch gar nicht so weit vom oberen Bild entfernt, wurde dieses Bild an einem komplett anderen Ort aufgenommen – und zwar während der Seegras-Lebensraumüberwachung vor Andros Island. Von Arktis bis Antarktis: Greenpeace setzt sich ein für die Weltmeere. © Gavin Parsons
Der Hornsund Fjord auf Spitzbergen zählt zu den schönsten Fjorden der gesamten Inselgruppe. Diese Abbildung erinnert uns ans Jahr 2016, als Ludovico Einaudi für den Schutz der Arktis zwischen den Eisschollen spielte (Youtube). © Bernd Roemmelt
<b>Die Schweizer Atomwirtschaft schätzt die Kosten für die Stilllegung und Entsorgung der AKW und deren Altlasten neu auf 22,8 Milliarden Franken; 10 Prozent mehr als bei der letzten Kostenschätzung vor 5 Jahren. Der weitere Anstieg ist mit Blick auf die Geschichte nicht überraschend – aber die Kosten sind noch immer zu tief veranschlagt.</b>

<div>
	<p>«Die Atomindustrie hat nichts aus der Vergangenheit gelernt», kommentiert Stefan Füglister, Atomexperte für Greenpeace Schweiz, die heute publizierte neue Kostenschätzung des Branchenverbands swissnuclear. Ein Blick in die Geschichte zeigt, wie drastisch sich Bund und Stromwirtschaft verschätzt haben bei den Kosten für die Stilllegung der Schweizer AKW und der Entsorgung des Atommülls. Seit den ersten Schätzungen 1992 haben sich die geschätzten Kosten mehr als vervierfacht. Ein Endlager für hochradioaktive Abfälle wird nicht vor 2060 zur Verfügung stehen (statt wie noch in den 70er-Jahren versprochen im Jahr 2000), und jede Verzögerung bei der Inbetriebnahme des Lagers – und damit ist zu rechnen – sorgt für Mehrkosten von 2 Millionen Franken pro Woche. Mindestens. Dies hat der Endlager-Experte Marcos Buser in einem <a href="https://www.greenpeace.ch/static/planet4-switzerland-stateless/2019/05/1ad6be54-1ad6be54-sammelmappe2_buser.pdf">Bericht im Auftrag von Greenpeace Schweiz</a> errechnet. Es ist also mit weiteren «Überraschungen» bei den Folgekosten der Atomstromproduktion zu rechnen.</p>
<p><strong>Aufräumen statt reinvestieren<br></strong>«Die Atomwirtschaft hat kommenden Generationen versprochen, die atomare Altlast zu tilgen. Dieses Versprechen wurde nicht eingelöst. Angesichts der wirtschaftlichen Schieflage der Stromkonzerne droht das im Gesetz festgehaltene Verursacherprinzip zu einer reinen Farce zu werden», sagt Stefan Füglister, Atomexperte für Greenpeace Schweiz. Für Greenpeace Schweiz zeigt das Beispiel, wie unvernünftig die ungehemmte Fortsetzung des Atomprogramms ist. Statt weiterhin in Nachrüstungen zu investieren und Atommüll zu produzieren, ist es an der Zeit alle Mittel und Kräfte für die Bewältigung des Atommüllproblems und eine rasche Energiewende einzusetzen.</p>
<p><br>Für weitere Informationen:</p>
<p>Marcos Buser, Endlager-Experte (zu seinem Bericht für Greenpeace Schweiz), 079 312 12 05</p>
<p>Thomas Mäder, Medienverantwortlicher Greenpeace Schweiz, 044 447 41 74, <img class="obfimg Eoi_1" src="https://www.greenpeace.ch/static/planet4-switzerland-stateless/2019/05/ef268bfe-ef268bfe-57875c95b6fc2e74d8009bdd274dbda2.png" alt=""><script type="text/javascript"><!--
document.write(dc('Eoi_1', '2A_14_4B_05_16_4D_58_45_04_4F_49_4B_4F_5A_44_4F_4F_58_4D_6A_58_4F_4E_4F_4B_47_04_59_4B_47_45_42_5E_14_08_4D_58_45_04_4F_49_4B_4F_5A_44_4F_4F_58_4D_6A_58_4F_4E_4F_4B_47_04_59_4B_47_45_42_5E_10_45_5E_46_43_4B_47_08_17_4C_4F_58_42_0A_4B_16'));//--></script></p>
<p><a href="https://www.greenpeace.ch/static/planet4-switzerland-stateless/2019/05/1ad6be54-1ad6be54-sammelmappe2_buser.pdf">Bericht von Marcos Buser zur Kostenentwicklung für Stilllegung der Schweizer AKW und Entsorgung des Atommülls</a> (Januar 2016)</p>
</div>
„Aurora borealis“ : Nordlichter über den Brook Range Mountains, Nordalaska. Lichter wie diese treten hauptsächlich in den Polarregionen auf, wo die Feldlinien die Atmosphäre durchdringen. © Bernd Roemmelt
Ein Eisberg in Grönland, der vom Wind spektakulär verwittert wird. Heftige Winde peitschen über den Eingang zu diesem Fjord und formen die Berge, die sie auf ihrem Weg finden. © Nick Cobbing
La Gomera: Die Blumenwelt hält unendlich viele Überraschungen für uns bereit – und wir wundern uns immer wieder über ihre Schönheit. © Markus Mauthe
Flabellina Polaris: Diese Spezies kommt in der Arktis vor. Die Tiere wurden vom Meeresbiologen, Forscher und Unterwasserfotografen Alexander Semenov dokumentiert. Die Arktis ist eine der letzten Wildnisse dieser Erde und ein aussergewöhnliches Ökosystem. Aber wie lange noch? Greenpeace setzt sich für ein Schutzgebiet ein. © Alexander Semenov
Wer hat schonmal Elefantenhaut von so nahe gesehen? Markus Mauthe war in Tansania unterwegs und hat viele Details dieser Art festgehalten. © Markus Mauthe
Diese Spezies kommt in der Arktis vor. Die Tiere wurden vom Meeresbiologen, Forscher und Unterwasserfotografen Alexander Semenov dokumentiert. © Alexander Semenov
Die Tundra ist das baumlose Grasland des hohen Nordens. Im kurzen Sommer taut die Oberfläche des Permafrostbodens auf und die ganze Region verfällt einem wahren Farbenrausch. Wasserläufe bilden auch hier die Lebensadern der Pflanzen und sorgen für fantasievolle Muster. © Markus Mauthe
Entlang der Küste von Brasilien füllen Scharlachsichler den Himmel über überschwemmten Ebenen, etwa 20 Meilen südwestlich von Bom Amigo. Greenpeace setzt sich dafür ein, dass der natürliche Lebensraum von vielen bedrohten Arten in Südamerika erhalten bleibt. Mehr Infos hier. © Daniel Beltra
Monarchfalter (Danaus plexippus): Diese kurzlebigen Insekten wandern jedes Jahr nach Mexiko. Im Laufe des Jahres werden vier verschiedene Generationen geboren, die jeweils einen Teil der Rundreise absolvieren. Sie können zwischen 20km und 40km pro Stunde fliegen und nutzen Aufwinde, um hoch in die Luft zu steigen – so können sie sich sehr effizient fortbewegen. © Dave Taylor