Wir streben nach dem Guten Leben – auch in unseren Aktionen. Eine inspirierende Happiness-Galerie aus unserem Foto-Archiv.

In der Kolumne Gut Leben und das Klima schützen. Das wär’s. beschreibt Kuno Roth verschiedene Bestrebungen nach dem Guten Leben. Die Rede ist unter anderem von der Freude am Machen, dem sich verbunden fühlen mit Menschen, dem Naturgenuss. Die Greenpeace-Aktivistinnen und Aktivisten erleben während Aktionen immer wieder Glücksmomente. Genährt sind diese durch das Gefühl, sich sinnvoll für den Umweltschutz einzusetzen – und auch durch Freude und Genuss an der Aktion selbst. Inspiriert von Kuno Roths Kolumne haben wir hier eine Happiness-Galerie aus unserem Foto-Archiv zusammengestellt.

Während einer Aktion im Nordatlantik gegen den spanischen Walfang spielt ein Bestzungsmitglied Geige. Nordatlantik, 1978. © Greenpeace / Pieter Lagendyk
Einheimische und AktivistInnen feiern den vom Staatsgerichtshofes beschlossenen Bergbau-Stop in Páramos. Kolumbien, 2016. © Alberto Gonzalez / Greenpeace
<b>In zwei belgischen AKW sind bei Untersuchungen tausende weitere Risse im Reaktordruckbehälter gefunden worden. Aufgrund dieser alarmierenden Feststellung empfiehlt der Leiter der belgischen Atomaufsichtsbehörde eine genaue Untersuchung aller Atomreaktoren weltweit. Greenpeace Schweiz fordert die hiesige Aufsichtsbehörde ENSI auf, sofort und konsequent zu handeln. Ein Versagen des Druckbehälters hätte eine Kernschmelze zur Folge.</b>

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	<p>Wie sicher sind die Schweizer AKW? Diese Frage stellt sich nach den neusten Befunden in Belgien dringender denn je. Denn bisher ging man davon aus, dass die in den belgischen Reaktoren Doel 3 und Tihange 2 schon 2012 festgestellten Risse auf einen Mangel in der Herstellung zurückzuführen sind und deshalb kein akuter Handlungsbedarf besteht. Nun zeigt aber eine vertiefte Überprüfung, dass  die beiden AKW tausende weitere Risse im Reaktordruckbehälter aufweisen, dem Herzstück der Anlage. Und zwei führende belgische Wissenschaftler sind zum Schluss gekommen, dass die Risse nicht allein auf einen Herstellungsmangel zurückzuführen sind, sondern vom Betrieb massgeblich beeinflusst wurden. Es muss deshalb befürchtet werden, dass die Reaktordruckbehälter der Schweizer AKW in einem ähnlich schlechten Zustand sein könnten – zumal diese mehrheitlich schon länger in Betrieb sind als die betroffenen zwei belgischen Reaktoren.</p>
<p><strong>Tragweite des Problems wurde verkannt<br></strong>Die Untersuchungen der belgischen AKW zeigen, dass die Reaktordruckbehälter offenbar viel anfälliger sind auf Korrosion als bisher angenommen. Der Leiter der belgischen Atomaufsichtsbehörde FANC Jan Bens bezeichnete dies als mögliches «globales Problem der Atomkraftwerke» und empfiehlt eine genaue Untersuchung aller Atomreaktoren weltweit. «Es ist dringend notwendig, die Risse im Metall ernster zu nehmen als bisher und bei allen Reaktoren umfangreiche Untersuchungen durchzuführen», sagt Florian Kasser, Atomexperte bei Greenpeace Schweiz. «Die Tragweite des Problems wurde offensichtlich verkannt – auch in der Schweiz. Alle Reaktoren müssen nun rasch und komplett überprüft werden.»</p>
<p><strong>Es braucht mehr als nur Stichproben<br></strong>2013 hatte das ENSI aufgrund der in Belgien entdeckten Risse Überprüfungsmassnahmen angeordnet. Doch diese erweisen sich nun als völlig ungenügend – insbesondere bei den Reaktoren in Beznau und Mühleberg, die schon seit über 40 Jahren in Betrieb sind. In Mühleberg wurde gerade einmal 5 Prozent des Reaktordruckbehälters untersucht, in Beznau ist eine teilweise Überprüfung für die nächsten Jahre geplant; ebenso in Gösgen. «Solche Stichproben genügen nicht», sagt Atomexperte Kasser. «Die Reaktordruckbehälter müssen nun genau unter die Lupe genommen werden.» Überprüft werden muss auch das AKW Leibstadt. Dort hatte das ENSI bisher keine Massnahmen angeordnet aufgrund der Annahme, dass Produktionsmängel und nicht der Betrieb zu Rissen führt. Wenn bei der Überprüfung der Schweizer AKW Risse in ähnlichem Ausmass zu Tage kommen wie in Belgien, müssen die betroffenen Reaktoren sofort abgestellt werden, bis Ursache und Gefährlichkeit der Risse restlos geklärt sind.</p>
<p><strong>Versagen des Druckbehälters hätte katastrophale Folgen<br></strong>Der Druckbehälter ist das Herzstück eines Atomreaktors. Er beinhaltet unter anderem die hochradioaktiven Brennelemente, und hier findet die nukleare Kettenreaktion statt. Ein plötzliches Versagen des Druckbehälters ist in der Auslegung der Atomreaktoren nicht vorgesehen und könnte zu katastrophalen Freisetzungen radioaktiver Strahlung führen. Gegenmassnahmen sind nicht vorgesehen.</p>
<p>Für weitere Informationen:<br><br>Florian Kasser, Leiter Atom-Kampagne Greenpeace Schweiz, <a href="tel:%2B41%2076%20345%2041%2023" target="_blank" rel="noopener noreferrer">+41 76 345 41 23</a><br>Thomas Mäder, Mediensprecher Greenpeace Schweiz, <a href="tel:%2B41%2076%20454%2008%2051" target="_blank" rel="noopener noreferrer">+41 4</a>4 447 41 74</p>
<p><em>Ausführliche Hintergrundinformationen (auf Englisch) sind auf Anfrage erhältlich</em></p>
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Als Bienen verkleidete Aktivistinnen und Aktivisten sammeln Unterschriften auf dem Place de Molard, währenddem sie «gejagt» und mit Pestiziden «besprayt» werden. Genf, 2014
Der Bootsmechaniker Marc Defourneaux auf der Rainbow Warrior, während der Kampagne «Plastic Free Now» in Hong Kong, 2018. © Greenpeace / Vincent Chan
Über Dreissigtausend Menschen sind in Berlin auf der Strasse, um während der Grünen Woche für bessere Standards in der Landwirtschaft zu demonstrieren. Sie senden damit ein klares Signal an die industrielle Agrarwirtschaft: Wir wollen eine bessere Qualität! Berlin, 2018. © Gordon Welters / Greenpeace
Eine Greenpeace-Aktivistin lehnt sich gegen eine Bagger auf der Umbauzone der Molkerei bei Simon’s Pass Station. «STOP DAIRY CONVERSION». Neuseeland, 2018. © Greenpeace / Ben Sarten
<b>Für die Umwelt zählt bei den Eidgenössischen Wahlen jede Stimme, denn oft fallen Parlamentsentscheide sehr knapp aus. Das neue Umweltrating der grossen Umweltverbände zeigt: Grüne, SP, GLP und EVP stehen auf der Seite der Umwelt, BDP und CVP immerhin in der Hälfte der Fälle auch, FDP und SVP forcieren den Umwelt-Abbau. Die Spannweite ist in vielen Parteien enorm.</b>

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	<p>Mit den Eidgenössischen Wahlen stehen der Atomausstieg, die Schweizer Klimaziele und die Ökologisierung der Landwirtschaft auf dem Spiel, wie die Umweltallianz heute an einer Medienkonferenz in Bern dargelegt hat. Dank dem neuen Umweltrating wissen die Wählerinnen und Wähler, welche Parteien und Kandidierenden sich für diese und weitere Umweltanliegen einsetzen. Besonders gross ist die Bandbreite bei der CVP: Sie reicht von 82% Umweltfreundlichkeit (Barbara Schmid-Federer) bis 22% (Daniel Fässler). Gross ist die Vielfalt auch bei der BDP (Rosmarie Quadranti 73%, Urs Gasche 38%) und bei der FDP (Christa Markwalder 53%, Petra Gössi 8%).</p>
<p>Kaum interne Unterschiede gibt es bei Grünen, SP, GLP und EVP, die Umweltanliegen durchwegs unterstützen und damit eine sichere Wahl sind (Zahlen unten). Selbst ihre am wenigsten umweltfreundlichen Parlamentarier schneiden deutlich besser ab als die umweltfreundlichsten Vertreterinnen in der Mitte und rechts. Die Mitte mit BDP und CVP stimmt im Durchschnitt etwa zur Hälfte im Sinne von Natur und Umwelt. Die FDP agiert in fast drei Vierteln der Abstimmungen als Umwelt-Abbauerin, und die SVP ist in mehr als 9 von 10 Fällen ein Umweltproblem. Für das Umweltrating haben Greenpeace, Pro Natura, VCS Verkehrs-Club der Schweiz, WWF Schweiz, SVS/BirdLife Schweiz und die Schweizerische Energiestiftung SES unter anderem die 48 wichtigsten Umwelt-Entscheide im Parlament analysiert.</p>
<p><strong>Knappe Entscheide, wichtige Wahl</strong></p>
<p>«Die Eidgenössischen Wahlen sind eine Schicksalswahl für die Umwelt», sagt Rico Kessler, Leiter Politik von Pro Natura. Die Zusammensetzung des Parlaments ist entscheidend für den Erfolg der umweltpolitischen Jahrhundert-Projekte, denn schon heute gehen die Abstimmungen oft knapp aus. Bei den Sicherheitsanforderungen für AKW hat eine Stimme entschieden, bei der Grünen Wirtschaft war sogar ein Stichentscheid nötig. Thomas Vellacott, CEO WWF Schweiz, sagt dazu: «Dieses Jahr gibt es wohl keine wirksamere Tat für die Umwelt, als umweltverträglich zu wählen.»</p>
<p><strong>Umweltabbauer im grünen Mäntelchen</strong></p>
<p>Zwar behaupten alle Parteien explizit, sich für die Umwelt einzusetzen. Das Umweltrating zeigt gemäss Markus Allemann, Co-Geschäftsleiter Greenpeace, jedoch: «Vor den Wahlen gibt man sich gerne grün, nach den Wahlen sind die Versprechen vergessen.» Die Umweltverbände haben darum konkrete Politiker-Versprechen und Aussagen wie «die FDP trägt Sorge zur Umwelt» oder «die SVP orientiert sich an der Umweltfreundlichkeit» unter die Lupe genommen – und entlarvt.</p>
<p>Repräsentative Umfragen zeigen, dass Wählerinnen und Wähler von Parteien rechts der Mitte deutlich umweltfreundlicher sind als ihre Parlamentarier. Die Umweltverbände rufen darum alle Stimmbürgerinnen und -bürger auf, vor der Wahl einer Partei das Umweltrating zu konsultieren. Und wo es bei der bevorzugten Partei eine grosse Bandbreite gibt, heisst der Umwelttipp: umweltfeindliche Kandidierende streichen und umweltfreundlichere doppelt auf die Liste nehmen.</p>
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<p><strong>So funktioniert das Umweltrating</strong></p>
<p>Das Umweltrating besteht aus zwei Teilen. DasAbstimmungsverhalten zeigt, wie die Parlamentsmitglieder bei 48 Umweltgeschäften der letzten vier Jahre abgestimmt haben (Ständerat: seit Einführung der elektronischen Abstimmung). Aus diesen Werten ergeben sich auch die Parteien-Durchschnitte. Sämtliche Kandidierenden wurden zudem zu den zentralen Umweltthemen der nächsten Legislaturperiode befragt. Bereits haben über 1000 National- und Ständeratskandidierende ein solches Wahlversprechen abgegeben. Alle Ergebnisse sind auf www.umweltrating.ch zu finden.</p>
<hr>
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<p><strong>Umweltrating der Parteien (Abstimmungsverhalten)</strong></p>
<p><strong><br> </strong>Grüne: 98% der Abstimmungen im Sinne der Umwelt (Bandbreite:  97% - 100%)</p>
<p>SP: 98% (Bandbreite:  93% - 100%)</p>
<p>GLP: 96% (Bandbreite:  88% - 98%)</p>
<p>EVP: 94% (Bandbreite:  92% - 97%)</p>
<p>BDP: 57% (Bandbreite:  38% - 73%)</p>
<p>CVP: 50% (Bandbreite: 22% - 82%)</p>
<p>FDP: 28% (Bandbreite:  8% - 53%)</p>
<p>Lega: 14% (Bandbreite: 10% - 17%)</p>
<p>SVP: 8% (Bandbreite:  2% - 30%)</p>
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<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Auf <a href="http://www.umweltrating.ch/">www.umweltrating.ch</a> finden Sie:</p>
<ul>
<li>das Abstimmungsverhalten aller Parlamentsmitglieder und die Wahlversprechen der Kandidierenden</li>
<li>eine Umwelt-Etikette für alle Kandidierenden mit den Klassen A (sehr umweltfreundlich) bis F (sehr umweltfeindlich)</li>
<li>das Parteienrating inklusive Grafiken</li>
<li>das Dossier der heutigen Medienkonferenz</li>
<li>Erklärungen zur Methode sowie viele weitere Informationen zum Umweltrating</li>
<li>Einen Faktenchecker zu Aussagen von Politikern und Parteien (Direktlink: <a href="http://www.umweltrating.ch/eco_check">www.umweltrating.ch/eco_check</a>).</li>
</ul>
<p>                                                                                                                                                 </p>
<p><strong>Kontakt </strong></p>
<p>Rico Kessler, Geschäftsleitungsmitglied und Leiter Politik und Internationales von <br> Pro Natura, <img class="obfimg Eoi_1" src="https://www.greenpeace.ch/static/planet4-switzerland-stateless/2019/05/587eba84-587eba84-e72936c3a9401323fe0fae4b2f98eaf4.png" alt=""><script type="text/javascript"><!--
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<p>Markus Allemann, Co-Geschäftsleiter Greenpeace Schweiz, <br> <img class="obfimg Eoi_2" src="https://www.greenpeace.ch/wp-content/uploads/2017/01/318fbd00f265cfcd00e0b623b089aef2.png" alt=""><script type="text/javascript"><!--
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<p>Thomas Vellacott, CEO WWF Schweiz, <img class="obfimg Eoi_3" src="https://www.greenpeace.ch/static/planet4-switzerland-stateless/2019/05/5cd8b55f-5cd8b55f-b2b48c15bbc5873619b801810a57ff38.png" alt=""><script type="text/javascript"><!--
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Bosun Grant Oakes schaut den Polarbären zu und witzelt mit seinen Gästen Hu Haiquan, Xiaoning Shen und Fredrick Lam an Bord eines Greenpeace-Schlauchbootes im arktischen Meer bei Svalbard. Greenpeace setzt sich für ein Schutzgebiet für Tiere um das unbewohnte Gebiet des Nordpols ein. Spitzbergen, 2012. © Bas Beentjes / Greenpeace
Greenpeace-AktivistInnen erstellen auf dem Basler Münsterplatz ein riesiges Bild von Ferdinand Hodler aus Sägemehl. Anschliessend enthüllen sie die Botschaft «Tempo: Stop Wiping Away Forests». Mit der Aktion fordern sie, keine Rohstoffe mehr aus schützenswerten borealen Waldgebieten zu beziehen. Basel, 2017. © Tinus Meier / Greenpeace
Die Besatzung der Rainbow Warrior während der Wasserschlacht nach einem heissen Tag auf Deck. Brasilien. 2012. © Karla Gachet / Greenpeace
<b>Die Energiekommission des Ständerats spricht sich beim Atomausstieg gegen die Verbesserungsvorschläge der Aufsichtsbehörde ENSI aus. Die Kommission verschlechtert somit die bereits unzureichenden Massnahmen des Nationalrats noch einmal. Greenpeace Schweiz kritisiert diesen unverantwortlichen Entscheid aufs Schärfste. Mit dem Wegfall des Langzeitbetriebskonzepts und ohne rasche Abschaltung des herzkranken AKW Beznau setzen die zuständigen Ständerätinnen und -räte die Sicherheit der Bevölkerung aufs Spiel.</b>

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	<p>Das fast 46-jährige AKW Beznau gehört sofort in den Ruhestand versetzt. Diese Forderung hat nach den jüngst entdeckten Schwachstellen im Druckbehälter von Reaktor 1 noch einmal an Dringlichkeit gewonnen. Die Energiekommission des Ständerats (UREK-S) hat es aber verpasst, die richtigen Schlüsse zu ziehen: Sie will das älteste AKW der Welt unbefristet weiterlaufen lassen und legt auch für die anderen Schweizer Atomkraftwerke kein Abschaltdatum fest. Greenpeace-Atomexperte Florian Kasser ist entsetzt über diesen Entscheid: «Die Sicherheit der Bevölkerung wird den Interessen der AKW-Betreiber geopfert. Der Gesamt-Ständerat muss diesen unverantwortlichen Entscheid korrigieren und das AKW Beznau in die Pension schicken bevor es zu spät ist.» </p>
<p><strong>Willige Helfer der AKW-Betreiber<br></strong>Ganz nach dem Gusto der AKW-Betreiber ist auch der zweite gewichtige Entscheid der UREK-S: Sie will das vom Nationalrat beschlossene Langzeitbetriebskonzept für Altreaktoren aus dem Gesetz kippen. Dieses Konzept würde immerhin minimale Verbesserungen gegenüber der bestehenden Gesetzgebung bringen. Pikant daran: Die Atomaufsichtsbehörde ENSI hatte dieses Konzept dem Nationalrat ursprünglich vorgeschlagen als Verbesserung der Sicherheitssituation.</p>
<p>Nun sind die AKW-Betreiber dank ihrer willigen Helferinnen und Helfer in der Energiekommission ihrem Ziel näher gekommen: Sie können ihre Reaktoren ohne zusätzliche Sicherheitsauflagen so lange laufen lassen wie sie wollen, und die Aufsichtsbehörde ist geschwächt. «Die Kommission macht aus dem Atomausstieg eine tickende Zeitbombe», sagt Florian Kasser. «Das Risiko eines Atomunfalls in der Schweiz nimmt mit dem Alter der Reaktoren zu – das ist der Mehrheit der Ständeratskommission offenbar völlig egal.» <br><br></p>
<p>Für weitere Informationen:</p>
<p>Florian Kasser, Leiter Atom-Kampagne Greenpeace Schweiz, +41 76 345 26 55<br>Thomas Mäder, Medienverantwortlicher Greenpeace Schweiz, +41 44 447 41 74</p>
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In Dakar feiern hunderte Ozean-Liebhaber, Fischer und Greenpeace-Freiwillige den World Oceans Day. Senegal. 2016. © Clément Tardif / Greenpeace
Der Arktis-Botschafter Renny Bijoux aus den Seychellen, feiert die Ankunft seines Teams am Nordpol. Arktis, 2013. © Christian Åslund / Greenpeace
<b>Die WHO-Krebsagentur IARC hat bestätigt, dass das weltweit am häufigsten verwendete Unkrautbekämpfungsmittel und in der Schweiz weit verbreitete Totalherbizid Glyphosat «wahrscheinlich krebserregend» ist. Ein erster Bericht wurde im Mai in The Lancet (1) veröffentlicht.</b>

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	<p>Yves Zenger, Mediensprecher bei Greenpeace Schweiz, kommentiert: «Die IARC warnt erneut davor, dass Glyphosat schwer krank machen kann. Es ist Zeit, das für Menschen und Tiere giftige Pestizid endlich zu verbieten. Die wiederholte Anwendung schädigt auch Wasser- und Bodenlebewesen und führt zu einem Verlust der Artenvielfalt. Der Glyphosat-Wahnsinn auf dem Acker und im Garten muss gestoppt und Konzerne wie Monsanto und Syngenta müssen zurückgebunden werden!» <br> <br> Die Probleme mit Glyphosat sind nur die Spitze des Eisbergs. <a title="Bienensterben" href="http://1708.seu.cleverreach.com/c/19231128/d9421824a6a-ns9e7d" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden ist verbunden mit verschiedenen Gesundheitsschäden, Umweltproblemen und dem weltweiten Bienensterben. </a>Greenpeace, die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) sowie die Stiftung für Konsumentenschutz SKS lancierten deshalb im Mai die Petition <a class="zoom" href="http://1708.seu.cleverreach.com/c/19231129/d9421824a6a-ns9e7d" target="_blank" rel="noopener noreferrer">«Glyphosat verbieten – jetzt!»</a>. Statt weiterhin in eine Intensiv-Landwirtschaft zu investieren, braucht es die Förderung und Weiterentwicklung ökologischer, chemiefreier Anbaumethoden, die Menschen und Tiere nicht krank machen, sondern schützen. <br> <br>(1) <a class="moz-txt-link-freetext" href="http://1708.seu.cleverreach.com/c/19231130/d9421824a6a-ns9e7d">www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2815%2970134-8/abstract</a></p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://1708.seu.cleverreach.com/c/19231131/d9421824a6a-ns9e7d">www.iarc.fr</a> und <a href="http://1708.seu.cleverreach.com/c/19231132/d9421824a6a-ns9e7d" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.greenpeace.ch</a>.<br><br>Rückfragen bitte an: <br><br>Yves Zenger, Mediensprecher Greenpeace Schweiz, +41 78 682 00 91</p>
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Greenpeace Aktivisten verlassen nach sechs Tagen Blockade den Kran des illegalen Frachtschiffs Binar 4 herunter. Das Schiff lief mit in Guinea gestohlenen Fische in den Hafen von Las Palmas ein. Spanien, 2006. © Greenpeace / Pierre Gleizes