Wussten Sie, dass Banken, Versicherungen und Pensionskassen mit Ihrem Geld das Klima aufheizen?

Der Schweizer Finanzplatz ist einer der grössten der Welt. Billionen von Franken fliessen über ihn in die weltweite Wirtschaft. Die damit finanzierten wirtschaftlichen Aktivitäten, verursachen gemäss aktuellen Studien dort bis zu 20 mal mehr Treibhausgase, als die ganze Schweiz im Inland ausstösst.

Worum es geht

  • Die Schweiz hat sich verpflichtet, Massnahmen für die Senkung des CO2 Ausstosses zu ergreifen
  • Der Schweizer Finanzplatz verursacht mit seinen Geschäften global bis zu 20 mal mehr Treibhausgase als die gesamte Schweiz (im Inland)
  • Der Finanzplatz soll erneuerbare Energien fördern, anstatt Kohlekraft oder andere klimaschädlichen Industrien zu finanzieren

Das Problem

Kredite, Versicherungen und Finanzanlagen befeuern die Klimakrise

Bankkredite, Versicherungen, Pensionskassen und Aktienfonds halten Kohlekraftwerke am Laufen oder investieren in CO2-intensive Firmen etwa in der Zement-, Stahl-, Dünger- oder Transportindustrie. 

Der weltweite Einfluss von Finanzaktivitäten in der Schweiz ist enorm: Investitionen, die heute getätigt werden, bestimmen die Wirtschaft von morgen.

Wir halten also in der Schweiz einen gewaltigen Hebel in der Hand, mit dem die Klimakrise entweder gebremst oder weiter angeheizt werden kann. 

Die Lösung

Eine nachhaltige Wirtschaft finanzieren

Um den Übergang zu einer klimafreundlichen und nachhaltigen Wirtschaft zu finanzieren, fehlen weltweit Billionen von Franken. Für unseren Finanzplatz stellt die Umlenkung dieser Gelder eine Chance dar. Die Banken sowie Anleger wie Pensionskassen und Versicherungen sind dabei ein Teil der Lösung. Sie müssen dieses Geld entschlossen und schnell in zukunftsfähige Energielösungen umlenken und aufhören, die Produktion von fossilen Brennstoffen zu finanzieren. 

Was tut die Politik?

Freiwilligkeit reicht nicht. Politik und Regulierungsbehörden müssen Leitplanken schaffen.

Die Politik und die Behörden nehmen ihre Verantwortung noch zu wenig wahr. Obwohl aus dem Parlament schon wegweisende Vorstösse gemacht wurden, setzen sie weiterhin hauptsächlich auf freiwillige Selbstregulierung. 

Doch die Erfahrung zeigt : Ausser schönen aber unkonkreten Versprechen seitens Banken und Versicherungen ist noch nicht viel passiert. Bundesrat, Parlament und Behörden müssen deshalb jetzt ihre rechtlichen Möglichkeiten nutzen. 

Was tut Greenpeace?

Greenpeace konfrontiert die Verantwortlichen des Finanzsektors und der Politik regelmässig mit den Fakten und erhöht den Druck zum Handeln. 

Dazu führen wir Studien durch und decken klimaschädliche Finanzierungen auf. Wir informieren die Öffentlichkeit und schaffen mediale Aufmerksamkeit für die Problematik und die Lösungen. Mit wichtigen Akteuren führen wir einen lösungsorientierten Dialog.

Und was können Sie beitragen?

Unterstützen Sie uns!

Dank Spenden von Menschen wie Ihnen finanzieren wir unser Engagement für die Umwelt .

Bleiben Sie dran!

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie aktuelle Infos zu unseren Kampagnen.

Fragen Sie nach!

Verlangen Sie von Ihrer Bank und Ihrer Pensionskasse, dass Ihr Geld klimafreundlich angelegt wird.

Nur gemeinsam bringen wir den Schweizer Finanzplatz auf einen klimafreundlichen Kurs.

Bitte teilen Sie diesen Beitrag, danke!

WhatsApp
Share
Email
Tweet
Share