Greenpeace-Aktivist:innen machten am 26. März 2024 am Zürcher Hauptbahnhof darauf aufmerksam, dass Dove unseren Planeten mit Plastik vergiftet. In ihren «Real Beauty»-Kampagnen behauptet Dove, ihr lägen Frauen am Herzen. In Wahrheit heizt Dove eine Umweltkatastrophe im Globalen Süden an, von der benachteiligte Frauen stark betroffen sind. 

Die Wahrheit hinter dem Dove-Slogan

In der Haupthalle des Zürcher Hauptbahnhofs prangerten Greenpeace-Aktivist:innen mit einem Banner mit der Aufschrift «Dove vergiftet unseren Planeten mit Plastik» die Heuchelei von Dove an. Seit Jahrzehnten gibt die Marke vor, sich um Frauen und deren Selbstwertgefühl zu kümmern. Doch Doves schöne Werbeslogans verbergen eine hässliche Wahrheit: Die Plastikverpackungen ihrer Produkte vergiften den Planeten und tragen zu einer Umweltkrise ein, von der Frauen im Globalen Süden stark betroffen sind. 

Ein Beispiel für solche Verpackungen sind Sachets, einzeln verpackte Portionspackungen. Dove produziert jedes Jahr 6,4 Milliarden Sachets, befeuert damit die Plastikkrise und überschwemmt den Globalen Süden mit Unmengen an Plastikabfall.

Mit weisser Unterwäsche imitierten die Aktivistinnen den Stil von Doves Werbekampagnen.
Mit weisser Unterwäsche imitierten die Aktivistinnen den Stil von Doves Werbekampagnen.

«Dove verschmutzt die Strände und Wasserläufe in Indonesien, auf den Philippinen oder auch in Indien mit Plastikverpackungen», erklärt Joëlle Hérin, Expertin für Konsum und Kreislaufwirtschaft bei Greenpeace Schweiz. «Die Verpackungen verstopfen Abflüsse, führen zu Überschwemmungen und vergiften die Luft mit Chemikalien, wenn sie verbrannt werden». 

Unilever: einer der schlimmsten Plastikverschmutzer der Welt

Der multinationale Konzern Unilever, welcher hinter Dove steht, gehört laut der Bewegung Break Free From Plastic seit vielen Jahren zu den fünf grössten Plastikverschmutzern der Welt. Greenpeace fordert, dass Unilever sofort aufhört, Portionspackungen zu verkaufen. Ausserdem soll der Konzern bis in zehn Jahren kein Einwegplastik mehr verwenden und auf Mehrweg setzen. Unilever soll zudem darauf hinarbeiten, dass das UN-Plastikabkommen die Plastikproduktion bis 2040 um 75% reduziert. 


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Die Plastikverschmutzung kennt keine Grenze. Deshalb muss auch die Politik eingreifen. Fordere die Schweizer Regierung und die Staats- und Regierungschef:innen der Welt auf, ein rechtsverbindliches globales Plastikabkommen abzuschliessen.

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