Die «Deep Arctic Expedition» von Greenpeace führte Forscher:innen während vier Wochen an Orte, die noch nie zuvor ein Mensch gesehen hat. Ein Unterwasserroboter lieferte aus bis zu 3000 Metern Tiefe über 100 Stunden Videomaterial

Zusammen mit einem Team aus erfahrenen Wissenschaftler:innen hat Greenpeace während vier Wochen das Leben in der arktischen Tiefsee erforscht – eines der am wenigsten erforschten Gebiete der Erde. Wir waren erstaunt über das, was wir gefunden haben!

Unsere über 100 Stunden Dive-Streams vom arktischen Meeresboden erreichten rund 450’000 Menschen. Gemeinsam mit den Wissenschaftler:innen empfingen an Bord des Forschungsschiffes Schulklassen und beantworteten Fragen der Schüler:innen. 

Die Wissenschaftler:innen an Bord konzentrierten sich auf der Expedition besonders auf gefährdete und noch nicht beschriebene Arten. Sie werden in den nächsten Monaten alle Proben und Videos detailliert analysieren. Schon jetzt gehen sie davon aus, mehrere neue Arten entdeckt zu haben.

Paco Cárdenas, Tiefseeschwamm-Experte am Museum für Evolution der Universität Uppsala: «Jedes Mal, wenn der Roboter in die Tiefe getaucht ist, fanden wir etwas Neues! Unter den über 400 Schwammproben haben wir mindestens drei potenziell neue Arten identifiziert.»
© Solvin Zankl / Greenpeace
Anne-Nina Lörz, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung: «Wir glauben, vier neue Arten von Amphipoden gefunden zu haben, die wir in den kommenden Monaten beschreiben und benennen werden.»
© Christian Åslund / Greenpeac

Begeisterung pur

Die Wissenschaftler:innen haben sich nicht nur über neue Arten gefreut, sie waren auch begeistert, als sie in Echt auf das Expeditions-Maskottchen stiessen – den Dumbo-Oktopus, wie das folgende Kurzvideo zeigt: