Gemeinsam zu Zero Waste

Wir versinken im Abfall

Mit über 700 kg pro Person produziert die Schweiz viel zu viel Abfall. Auf der ganzen Welt liegen nur noch Dänemark, Norwegen, die USA und Neuseeland vor uns. Einwegverpackungen machen etwa einen Drittel dieser Abfälle aus und sind damit ein wichtiger Aspekt unserer Konsum- und Wegwerfgesellschaft.

Unsere Vision

Unsere Vision «Zero Waste» bedingt ein Umdenken und mehr Achtsamkeit beim Einkaufen von uns allen (rethink). Damit vermeiden wir alles wirklich Unnötige (reduce). Für die restlichen Verpackungen steigen wir auf Mehrwegbehälter (reuse) um, und wenn diese abgenutzt und nicht mehr funktionsfähig sind, rezyklieren wir (recycle). Und wir wählen das umweltfreundlichste Material als Alternative (replace).


Was tun die Detailhändler

Die Rolle der Detailhändler

Detailhändler stehen zwischen Produzenten und Konsumenten und bestimmen, wie viel Einwegverpackungen sie uns aufzwingen. Somit tragen sie eine grosse Verantwortung bei der Abfallvermeidung. Doch kommen die Detailhändler dieser wirklich nach?

Unsere Umfrage

Im Sommer 2018 befragten wir die grössten Schweizer Detailhändler zu ihrem Plastik- und Verpackungsverbrauch, um Transparenz zu schaffen. Das Resultat ist ernüchternd: Kein Detailhändler ist bereit, seinen Verbrauch aufzudecken. Deshalb fordern wir umfassende und nachvollziehbare Schritte.

Unsere Forderungen

  • Bekenntnis zur Vision von null verbrannten und deponierten Abfällen («Zero Waste»)
  • Konkreter Aktionsplan zur Annäherung an diese Vision
  • Jährliche Zahlen zur Verpackungsmenge, damit Fortschritt gemessen werden kann

Tomaten-Index

Wir schaffen selbst Transparenz

Die Detailhändler verweigern Angaben zu ihrem Verpackungs-Fussabdruck. Wir schaffen deshalb für sie Transparenz. Der so genannte Tomaten-Index zeigt am Beispiel der beliebtesten Gemüsesorte der Schweiz, wie viel Gramm Plastik die Grossverteiler verschwenden, um ein Kilo Tomaten zu verpacken.


Was tun die Grosskonzerne?

Die Rolle der Grosskonzerne

Grosse multinationale Konzerne überschwemmen die Welt, insbesondere die Meere, mit Einwegverpackungen aus Plastik. Sie haben es selbst in der Hand, Verpackungen grundsätzlich zu reduzieren und alternative Mehrweg-Liefersysteme zu entwickeln. Gemeinsam können wir die Konzerne dazu bewegen, etwas zu ändern, bevor es zu spät ist.

Die globale Plastik-Bewegung

Die globale Bewegung, die Firmen zur Verantwortung ziehen will, wird immer grösser. Bereits unterstützen über drei Millionen Menschen unsere Forderung, die Produktion von Einwegplastik zu stoppen. Zusammen mit über 1400 Organisationen der Bewegung Break Free From Plastic führten wir im September 2018 239 Strandräumungen in 42 Ländern durch und identifizierten die weltweit grössten Plastikverschmutzer. Der Schweizer Konzern Nestlé ist einer der Top-Verschmutzer.

Der Schweizer Konzern Nestlé

Allein letztes Jahr produzierte Nestlé 1,7 Millionen Tonnen Plastik, Tendenz steigend. Der Schweizer Konzern erkennt und gesteht inzwischen immerhin ein, dass sich die Welt in einer Plastikkrise befindet und dass Recycling das Problem nicht löst.

Bisher setzt Nestlé aber auf Scheinlösungen anstatt konkrete und wirksame Massnahmen zu ergreifen. Greenpeace-AktivistInnen besuchten den Schweizer Konzern deshalb mit einer klaren Botschaft: 


Was du tun kannst

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Nestlé kriegt seinen Müll zurück

von Eva-Maria Schleiffenbaum

Wegschauen geht nicht: 20 Meter lang ist das Plastikmonster, das heute Nestlé heimgesucht hat. Greenpeace-AktivistInnen haben es zum Firmenhauptsitz in Vevey gebracht. Sie haben ihre Botschaft auch mit Bannern an…

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