Am 16. April kehrte das Plastikmonster zu seinem Verursacher zurück: Über 60 Aktivistinnen und Aktivisten brachten das Ungeheuer zum Hauptsitz von Nestlé in Vevey. Wir blicken in unserer Bildergalerie nochmals auf die lange und abenteuerliche Reise des Monsters zurück. 

Das Plastikmonster beim Start seiner Tour in Rotterdam. Das Ungeheuer erstreckt sich über 20 Meter und wird mit dem Greenpeace-Schiff Beluga II in verschiedene europäische Städte transportiert, um auf die Plastikproblematik aufmerksam zu machen. Endstation: Vevey, Schweiz. (© Andrea Bartosova / Greenpeace)
<p class="p1"><span class="s1">Die EU-Kommission hat die Fusion der Agrochemiekonzerne ChemChina und der Basler Syngenta genehmigt. Greenpeace Schweiz sieht dabei fast nur Verlierer:</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Von der Konzentrationswelle in der Agrochemie-Branche profitieren nur die Aktionäre. Auf der Verliererseite stehen BäuerInnen und Bauern, die KonsumentInnen und die Umwelt. Mit noch mehr Lobbymacht werde die Agromultis ihr industrielles Geschäftsmodell von patentiertem Saatgut gekoppelt mit den dazugehörigen Pestiziden global forcieren. Es ist ausserdem zu befürchten, dass die Transparenz der Geschäftstätigkeit noch mehr abnehmen wird. Es ist schon längst klar, dass die Zukunft der Landwirtschaft kleinräumig und regional angepasst ist. Kleinbauern produzieren heute schon 70 Prozent der Lebensmittel der Welt. Eine moderne Agrarforschung knüpft hier an: Mit robusten Sorten, innovativen Pflanzenschutzmassnahmen und guter Schulung müssen Kleinbauern weltweit unterstützt werden, damit diese auch in Zukunft die Versorgung der Bevölkerung mit gesunden Lebensmitteln sicherstellen können.</span></p>
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Auf dem Weg in die Schweiz macht das Plastikmonster unter anderem Halt in Köln. Die sieben Meter hohe Installation besteht grösstenteils aus Einwegverpackungen von Unilever, Nestlé und Procter & Gamble, die Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten auf den Philippinen an den Stränden unbewohnter Inseln gesammelt haben. (© Marten van Dijl / Greenpeace)
Weiter geht es für das Monster mit dem Schiff nach Basel. An den Open-Boat-Events ist die Beluga II für neugierige Besucherinnen und Besucher während der Tour offen. An den Schiffsführungen erfährt die Bevölkerung, dass Nestlé, Coca-Cola und PepsiCo zu den weltweit grössten Plastikverschmutzern der Meere gehören. (© Greenpeace / Emanuel Büchler)
Danach geht es für das Monster auf dem Land via Lausanne weiter in Richtung Nestlé. Mit der Tour wird von dem für die Plastikverschmutzung mitverantwortlichen Konzern verlangt, dass er – nach dem Verursacherprinzip – konkrete und griffige Massnahmen ergreift, um die Produktion von Wegwerfplastik zu stoppen. (© Greenpeace / Nicolas Righetti)
In Vevey kriegt Nestlé seinen Müll zurück. Greenpeace-Aktivistinnen und Aktivisten haben ihre Botschaft mit Bannern an der Gebässade des Konzerns und auf dem anliegenden See deutlich gemacht: «Nestlé, stop single use». Beim Hauptsitz angelangt, endet die Reise für das Plastikmonster. (© Greenpeace / Miriam Künzli)

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