Der Finanzplatz Schweiz könnte im Kampf gegen die Klimaerhitzung eine wichtige Rolle spielen. Doch noch nehmen insbesondere unsere zwei Grossbanken Credit Suisse und UBS ihre Klimaverantwortung nicht war. Deshalb setzen heute rund 70 Klimaaktivistinnen und -aktivisten auf zivilen Ungehorsam.

Es herrscht Klimanotstand, jedoch finanzieren unsere beiden Grossbanken Credit Suisse und UBS weiterhin Unternehmen, die fossile Energie nutzbar machen. Allein 2017 finanzierten die Credit Suisse und die UBS Emissionen von 93,9 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten – das sind doppelt so viele, wie die Schweiz in einem Jahr verursacht. Damit machen sich die Banken mitverantwortlich für die Klimaerhitzung.

Zürich

Um ein starkes Zeichen zu setzen und insbesondere von der Credit Suisse mehr Klimaverantwortung einzufordern, unterstützen heute Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten eine Aktion des Collective Climate Justice in Zürich. Zusammen mit dutzenden Klimaaktivistinnen und -aktivisten blockieren sie seit dem frühen Morgen den Hauptsitz der Credit Suisse am Paradeplatz. Gemeinsam fordern sie, dass sich der Finanzplatz Schweiz mit sofortiger Wirkung an die Forderungen des Pariser Klimaabkommens hält. Das bedeutet insbesondere einen raschen und kompletten Ausstieg aus Kohle, Öl, Gas.

Basel

Auch in Basel ist das Collective Climate Justice im Einsatz. Hier wird der Hauptsitz der UBS in der Aeschenvorstadt blockiert.

Die Aktion des Collective Climate Justice wird nicht nur von Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten unterstützt. Nebst vielen Einzelpersonen machen sich auch Aktivistinnen und Aktivisten vom Collectif Break Free Suisse, der Bewegung für den Sozialismus, von Multiwatch und von «Es Zündhölzli für Banke» für einen Wandel in der Finanzbranche stark.

Greenpeace Schweiz setzt sich seit Jahren für einen klimafreundlichen Finanzplatz Schweiz ein. Wir freuen uns daher, dass sich immer mehr Menschen dafür einsetzen, dass unsere Banken Klimaverantwortung übernehmen.

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