Smog – Schnupperexkurs in fünf Metropolen

Ozon, Feinstaub, Stickstoff, Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid – all diese Schadstoffe werden in Städten akribisch gemessen. Die Auswirkungen aber bleiben unsichtbar und die Zusammenhänge sind schwer zu erschliessen. Mit seiner Installation «Pollution Pods» unternimmt der britische Künstler Michael Pinsky einen Schnupperexkurs in fünf Metro­polen der Welt. Von verhältnismässig sauberer Luft in London durchwandern Besucher die ringförmig miteinander verbunde­-nen und mit synthetisch erzeugter Luftverschmutzung befüllten Kuppeln bis ins stark verschmutzte Peking. «Die Kunst erreicht den Menschen auf einer emotionalen Ebene und kann helfen, die Wahrnehmung der Umwelt zu verändern», sagt Pinsky. «Kunst kann eine Rolle in der Überwindung der Kluft zwischen der Erkenntnis des Klimawandels und der Vorbereitung darauf übernehmen. Kunst kann alles sein, was sie will: propagandistisch, werberisch, beschaulich, attraktiv, abweisend, anziehend – auch aktivistisch.» Sieht er sich selber als Artivisten? «Ich bin nicht sicher, ob ich mich so bezeichnen würde. Ich habe einfach den Wunsch, die Welt zum Besseren zu verändern.»

Der 1967 in Schottland geborene Künstler lebt und arbeitet heute in London. Seit seiner Ausbildung in Brighton und London initiiert Pinsky internationale Kunstprojekte, viele davon im öffentlichen Raum. Nach Pinsky sollen seine Projekte ohne festgelegten Ablauf und mit den Menschen vor Ort entstehen. Pinsky sieht sich als Künstler im Spannungsfeld zwischen Kunst, Städteplaner, Aktivist, Forscher und Anwohner. www.michaelpinsky.com/project/pollution-pods

© Michael A Pinsky
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<p><b>Un bon calcul pour l’environnement, l’économie et la société.</b></p>
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<figure class="wp-block-image"><img src="https://www.greenpeace.ch/static/planet4-switzerland-stateless/2019/05/614ad4d7-614ad4d7-document_chauffageelectrique.jpg" alt=""/></figure>
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<p>La consommation d’énergie de l’ensemble des installations de chauffages électriques en Suisse, la consommation annuelle atteint environ 5’500 GWh, ce qui correspond aux besoins moyens en électricité de 1,4 million de ménages. Mais ce procédé n’est pas seulement énergivore, il présente aussi un mauvais écobilan global: la fourniture de chaleur revient cher et nuit à l’environnement.</p>
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© Michael A Pinsky