Der chinesische Schauspieler und Greenpeace-Antarktis-Botschafter Guangjie Li hat sich zum Schutz der Antarktis für eine Fotoserie von Künstler Trunk Xu zur Verfügung gestellt. Entstanden sind einzigartige, surreale, hochästhetische Aufnahmen, die ihn an verschiedenen Orten Pekings in Anzug mit Pinguinkopf zeigen: im Büro, im Taxi, im Restaurant, im Park etc.

Hintergrund der Fotoserie: Im Herbst entscheiden die 25 Mitgliedstaaten der Antarktis-Schutzkommission über ein Schutzgebiet im Weddellmeer. Es wäre das grösste Meeresschutzgebiet der Welt. Das Problem: Eine einzige Gegenstimme kann es zu Fall bringen. Kürzlich hat sich die Krill-Industrie uns gegenüber dazu verpflichtet, ihre Fischerei-Aktivitäten dort bis auf weiteres einzustellen. Ein wichtiges und starkes Signal!

Ein Hutong (traditioneller Wohnbebauungen) in Liulichang, Peking. Penguin man; gesehen, als er in einem Hutong umherstreift und aus dem Nichts von einem Welpen angegriffen wird.
Penguin man besucht einen Fischmarkt in Peking und beobachtet den Meeresfrüchtekonsum der Menschen.
Gaobeidian, Peking. Hunderte kaputte Leihvelos, verlassen unter einer Brücke.
<b>Die Betreibergesellschaften der Atomkraftwerke Gösgen und Leibstadt haben gestern Abend bekannt gegeben, dass sie ihre Bilanzierungsmethode für die Mittel in den Stilllegungs- und Entsorgungsfonds korrigieren. Damit reagieren sie auf Strafanzeigen, die der Trinationale Atomschutzverband TRAS und Greenpeace Schweiz in den Jahren 2012 und 2014 erstattet haben. Die beiden Organisationen begrüssen die Anpassung, weisen aber darauf hin, dass nur halbe Arbeit geleistet wurde.</b>

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	<p>In den Bilanzen der AKW Gösgen und Leibstadt waren die Finanzmittel in den Stilllegungs- und Entsorgungsfonds bisher künstlich aufgebläht: Die Gelder wurden mit einer hypothetischen, rein rechnerischen Verzinsung von 5 Prozent ausgewiesen. Nach Auffassung von TRAS und Greenpeace verstiess diese Praxis klar gegen das Obligationenrecht (OR), welches eine Bilanzierung einzig nach dem Marktwert zulässt. Aus diesem Grund hatten die beiden Organisationen Strafanzeigen erstattet gegen die beiden AKW-Betreiber (2012) und ihre jeweiligen Revisionsgesellschaften (2014). Die beiden AKW-Betreiber haben nun Ihre Praxis geändert, was wir begrüssen und als Teilerfolg betrachten. «Wenn die Bilanzen nicht mehr künstlich aufgebläht werden, wäre das ein Schritt in Richtung mehr Kostenwahrheit beim Atomstrom», sagt Florian Kasser, Atomexperte von Greenpeace Schweiz.</p>
<p><strong>Auf halber Strecke stehen geblieben<br></strong>Trotz der Korrektur der Bilanzierungsmethode bleiben Probleme bestehen. TRAS und Greenpeace weisen auf die folgenden Punkte hin:</p>
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<li>Die Korrektur bleibt gemäss der Mitteilung der beiden Betreiber auf halber Strecke stehen: Gösgen und Leibstadt betrachten ihre <em>Kosten</em> für Stilllegung und Entsorgung offenbar weiterhin als Aktiven. Dies verstösst aus Sicht der beiden Umweltorganisationen ebenfalls klar gegen das OR, welches die zulässigen Aktivierungsmöglichkeiten eindeutig und abschliessend aufzählt. Kosten für die Entsorgung von Atommüll gehören nicht dazu. TRAS und Greenpeace fordern die beiden AKW auf, diesen zweiten Verstoss gegen das OR unverzüglich zu beheben.</li>
<li>Anders als von den beiden Betreibern in ihrer Mitteilung dargestellt, stehen im OR nicht zwei Bewertungsmethoden zur Auswahl. Nur die Bewertung nach dem Marktwert ist zulässig. Zudem hat die vorgenommene Korrektur nichts mit dem neuen OR zu tun. Das alte wie das neue OR lassen nur eine Bewertung nach dem Marktwert zu.</li>
<li>Schliesslich ist zu betonen, dass erst die Veröffentlichung der Bilanzen im Frühjahr 2016 zeigen wird, inwiefern die beiden Betreibergesellschaften die Bestimmungen des OR einhalten. Bis dann lässt sich die vorgenommene Anpassung nicht abschliessend beurteilen.</li>
</ul>
<p><strong>Strafverfahren hängig<br></strong>Ausserdem erinnern Greenpeace und TRAS daran, dass Bilanzen Urkunden sind. Unseres Erachtens liegen weiterhin unwahre Bilanzen vor, was ohne weiteres den Tatbestand der mehrfachen Urkundenfälschung erfüllt. Diese motivierte die Strafanzeigen gegen die Betreiber. Beide Verfahren wurden durch die Staatsanwaltschaften SO (Gösgen) und AG (Leibstadt) jedoch eingestellt.</p>
<p>Nach Auffassung von Greenpeace und TRAS wurde das Verfahren allerdings mit Verfahrensfehlern geführt. Deswegen erstatteten Greenpeace und TRAS neue Strafanzeigen: Es geht um Vorwürfe wegen Amtsgeheimnisverletzung, Amtsmissbrauch und Begünstigung, die durch Staatsanwälte der beiden Kantone begangen wurden. In den beiden Kantonen führen ausserordentliche Staatsanwälte Verfahren, die noch laufen. Greenpeace und TRAS halten auch nach der Praxisänderung der beiden AKW-Betreiber an diesen Vorwürfen fest. Die jetzt vorgenommene Praxisänderung ist ein indirektes Eingeständnis, dass sie berechtigt sind.</p>
<p>Für weitere Informationen:</p>
<p>Florian Kasser, Atomexperte Greenpeace Schweiz, 076 345 26 55<br>Jürg Stöcklin, Präsident TRAS, 079 817 57 33<br>Kaspar Müller, Finanzexperte, 061 263 93 91<br>Thomas Mäder, Mediensprecher Greenpeace Schweiz, 044 447 41 74</p>
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Peking Gulou-Platz. Penguin man; gesehen, währenddem er mit Kindern der Yaet Hutong Elementary School spielt.
Penguin man ; währenddem er in einem Hot Pot-Restaurant sitzt.
<b>Das AKW Beznau ist ein grosses finanzielles Risiko für den Axpo-Konzern. Das geht aus einer Studie im Auftrag von Greenpeace Schweiz hervor, welche die Finanzlage und die Perspektiven des Stromkonzerns untersucht. Anlässlich der Jahresergebnisse der Axpo-Gruppe, die morgen Freitag bekannt gegeben werden, fordert Greenpeace die Regierungsräte im Axpo-Verwaltungsrat auf, die Risikoanalysen des Konzerns offenzulegen. Ein Weiterbetrieb von Beznau kann die Axpo zu Fall bringen.</b>

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	<p>Die wirtschaftlichen Probleme der Axpo haben in der Vergangenheit bereits viel zu reden gegeben. Ausdruck dieser Schwierigkeiten sind die dieses Jahr erstmals ausgebliebenen Dividenden-Zahlungen an die Kantone, in deren Besitz sich der Stromkonzern befindet. Die heute veröffentlichte Studie des holländischen Finanzinstituts Profundo im Auftrag von Greenpeace bestätigt die schwierige Situation der Axpo und zeigt auf, wie das AKW Beznau die finanzielle Gesundheit des Konzerns bedroht. «Beharrt die Axpo auf dem Weiterbetrieb von Beznau, kann das Atomkraftwerk zum Sargnagel des Stromkonzerns werden», sagt Florian Kasser, Atomexperte von Greenpeace Schweiz.</p>
<p><strong>Beznau ist ein Verlustgeschäft<br></strong>Seit dem Frühling dieses Jahres steht Block 1 des AKW Beznau still. Grund für die lange Ausserbetriebnahme sind Materialfehler im Druckbehälter, deren Untersuchung derzeit weiter andauert. Beznau 1 wird deshalb nicht vor Ende Juli des kommenden Jahres wieder ans Netz gehen. Ungeachtet der weiterhin offenen Frage, ob der Reaktor aus sicherheitstechnischen Gründen überhaupt wieder angefahren werden kann – eine Wiederinbetriebnahme ist in jedem Fall mit erheblichen Finanzrisiken verbunden, wie die Studie von Profundo klar aufzeigt. Die Produktion einer Kilowattstunde Beznau-Strom kostet 7 Rappen. Auf dem Strommarkt bekommt die Axpo dafür aber nur rund 4 Rappen. Diese Verluste kann die Axpo nicht mehr auf ihre Kunden überwälzen, weil sie sie seit Januar 2014 zu Marktpreisen beliefern muss. Der Weiterbetrieb des AKW ist also in jedem Fall defizitär.</p>
<p><strong>Trübe Aussichten<br></strong>Wie die Studie weiter zeigt, wäre ein Weiterbetrieb des Atomkraftwerks dennoch solange ökonomisch zu rechtfertigen, wie die Verkaufspreise höher liegen als die variablen Betriebskosten. Solange dies der Fall ist, deckt der Verkauf zumindest einen kleinen Teil der Fixkosten; sie leisten einen Deckungsbeitrag. «Der Betrieb des AKW dient derzeit noch dazu, den Verlust etwas zu verkleinern», erklärt Kasser. Doch die Perspektiven sind mehr als trüb: Auf den Märkten – und auch bei der Axpo selbst – geht man davon aus, dass die Strompreise in den nächsten Jahren weiter sinken werden. In absehbarer Zeit wird das AKW Beznau deshalb nicht einmal mehr einen Deckungsbeitrag erwirtschaften. Zudem verursacht ein Weiterbetrieb auch zusätzliche Kosten, welche die Rechnung nochmals belasten: Neue Investitionen in Instandhaltung und Nachrüstungen sind erforderlich. Zum Beispiel wurden Nachrüstungen, die nach dem AKW-Unfall in Fukushima angeordnet wurden, noch nicht umgesetzt. Die Axpo weist diese Kosten nirgends aus.</p>
<p><strong>Risiken für die Nordostschweizer Kantone<br></strong>Die Verluste von Beznau zehren an der Substanz, der Innovations- und Investitionskraft der Axpo. Dies ist besonders gravierend, weil die Axpo den Nordostschweizer Kantonen gehört: «Es darf nicht der Axpo-Chefetage allein überlassen werden, die Risikoabschätzung eines Weiterbetriebs von Beznau vorzunehmen», sagt Florian Kasser. Greenpeace fordert die Regierungsräte im Axpo-Verwaltungsrat auf, die ökonomischen Risikoanalysen den Kantonsparlamenten offenzulegen. Diese müssen transparent über finanzielle Perspektiven und Risiken informiert werden. Ohne eine nachvollziehbare und transparente Darstellung der Sachlage seitens der Axpo ist an einen Weiterbetrieb von Beznau nicht zu denken. Dies gilt sowohl für die ökonomischen als auch für die – von Greenpeace in der Vergangenheit wiederholt dargestellten – sicherheitstechnischen Risiken.</p>
<p>Eine ausführliche Interpretation der Studie finden Sie in <a href="http://1708.seu.cleverreach.com/c/20982452/87389de1b9b5-nzgmpe" target="_blank" rel="noopener noreferrer">diesem Hintergrund-Dokument<br></a>Die vollständige Studie von Profundo finden Sie <a href="http://1708.seu.cleverreach.com/c/20982453/87389de1b9b5-nzgmpe" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a></p>
<p>Für weitere Informationen:</p>
<p>Florian Kasser, Atomexperte Greenpeace Schweiz, 076 345 26 55<br>Thomas Mäder, Mediensprecher Greenpeace Schweiz, 044 447 41 74<br>Barbara Küpper, Studienautorin Profundo (deutschsprachig): Kontakt via T. Mäder</p>
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Penguin man begegnet einem tätowierten Typen während einer Spritzfahrt.
Penguin man geniesst die Aussicht über das nächtliche Business District von Peking.
<b>Greenpeace Schweiz kritisiert die Wiederinbetriebnahme von Block 2 des AKW Beznau scharf. Offensichtlich hat die Betreiberin Axpo von der Atomaufsichtsbehörde ENSI dafür grünes Licht erhalten, ohne dass die bei Ultraschallmessungen entdeckten 77 «Anzeigen» im Herzstück der Anlage genau geprüft wurden. Die Ursachen dieser Materialfehler bleiben im Dunkeln.</b>

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	<p>Die Wiederinbetriebnahme von Beznau 2 zeugt von einem sehr widersprüchlichen Verhalten der Betreiberin Axpo und der Atomaufsichtsbehörde ENSI: Im Druckbehälter des Reaktors wurden ebenfalls «Anzeigen», also Schwachstellen im Material, entdeckt, wie die Axpo am 30. November selbst bekannt gab. Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb Axpo und ENSI in wenigen Tagen zum Schluss gekommen sind, diese Materialfehler im Stahl seien völlig unbedenklich, während der Prüfprozess für den Block 1 frühestens im Juli 2016 abgeschlossen wird. «Was in Beznau 1 zu langwieriegen Untersuchungen führt, wird in Beznau 2 toleriert. Hier herrscht Erklärungsnotstand», sagt Florian Kasser, Atomexperte von Greenpeace Schweiz.</p>
<p><strong>Schon eine Schwachstelle kann fatal sein<br></strong>Gemäss dem ENSI wurden 77 Materialfehler im Herzstück von Beznau 2 entdeckt. Das sind zwar weniger als im Reaktor 1; doch die Anzahl der Anzeigen ist nicht der einzige Indikator für den Zustand des Druckbehälters. Auch eine einzige Schwachstelle kann die Widerstandsfähigkeit dieser zentralen Komponente  schwächen. Zudem werden für die Sicherheit zentrale Fragen nicht beantwortet: </p>
<ul>
<li>Die Ursachen für die Schwachstellen bleiben im Dunkeln</li>
<li>Die Axpo kann nicht abschliessend beweisen, dass die Schwachstellen im Betrieb nicht wachsen und den Behälter nicht zum Versagen bringen können</li>
</ul>
<p>Ohne Antworten auf diese Fragen hätte Beznau 2 auf keinen Fall wieder ans Netz dürfen. Der Druckbehälter ist das Herzstück eines Atomkraftwerks und umschliesst die radioaktiven Brennelemente. Das Versagen eines Druckbehälters kann von keinem Sicherheitssystem aufgefangen werden und würde unweigerlich zu einem schweren Atomunfall führen. «Angesichts der zentralen Bedeutung des Druckbehälters für die Sicherheit ist die Wiederinbetriebnahme unverständlich und leichtsinnig», sagt Florian Kasser.</p>
<p><br>Für weitere Informationen:</p>
<p>Thomas Mäder, Mediensprecher Greenpeace Schweiz, 044 447 41 74</p>
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Penguin man; gesehen in einem Spielsalon in Changchunyuan, Peking, währenddem er mit einer Puppenmaschine spielt.
Peking Taoranting-Park. Penguin man singt mit Leuten im Park eine bekannte Pekinger Oper.
In der Umkleidekabine  zieht Penguin man aka Guangjie Li seine Maske ab.