Greenpeace sagt JA zum Klimafonds, weil Investitionen in den Klimaschutz die Schweiz vor den schlimmsten Folgen der globalen Erwärmung schützen können. Und mit einem NEIN zur Anti-SRG-Initiative stärken wir Meinungsvielfalt und Demokratie.
JA zum Klimafonds
«Ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, ob die Schweiz ihre Klimaziele bis 2030 erreichen kann. Es braucht zusätzliche Investitionen», das sagte Umweltminister Albert Rösti am 17. Dezember im Nationalrat. Der Klimafonds ist ein zentraler Hebel, um die CO2-Neutralität der Schweiz zu erreichen.
- Am teuersten ist es, nichts zu tun, denn die Kosten der Klimafolgen sind viel höher als die Investitionen, die zur Erreichung unserer Klimaziele erforderlich sind. Investitionen in den Klimaschutz bieten die Chance, die Schweiz vor den schlimmsten Folgen der globalen Erwärmung zu schützen.
- Investitionen in die Entwicklung erneuerbarer Energien, in die Energieeffizienz, in den Schutz der Biodiversität und Natur sowie in neue klimafreundliche Technologien schaffen einen hohen Mehrwert für unser Land. Die Ausgaben mögen hoch erscheinen, aber sie schaffen Tausende von Arbeitsplätzen und haben positive Auswirkungen auf unsere Wirtschaft. Die Schweiz hat viel zu gewinnen.
- Heute sind wir abhängig von Importen von Öl, Gas und Uran. Das kostet uns jedes Jahr Milliarden von Franken. Besser wir setzen auf lokale und erneuerbare Energien. Der Klimafonds stärkt unsere Unabhängigkeit und Souveränität. Er führt dazu, dass wir das Geld nicht in Drittländern ausgeben, sondern in der Schweiz investieren.
Hier findest du weitere Argumente für ein JA zum Klimafonds
NEIN zur Anti-SRG-Initiative
Desinformation gewinnt an Boden. Wir leben heute in einer Welt, in der es möglich ist, in einer der ältesten Demokratien der Welt eine Präsidentschaftswahl zu gewinnen, indem man behauptet, die globale Erwärmung sei ein Schwindel.
Gleichzeitig kaufen Superreiche Flaggschiffe des unabhängigen Journalismus wie die Washington Post. Doch «ein demokratisches System braucht Medien und Zeitungen, damit man zueinander findet, damit Öffentlichkeit passiert», sagt US-Medienexperte Curt Knüpfer. Für die Schweiz heisst das:
- Drastische Kürzungen im Budget der öffentlich-rechtlichen SRG hätten negative Auswirkungen auf die Medienvielfalt und die Qualität der Informationen. Die Folgen für die Medienvielfalt, die für die demokratische Debatte unverzichtbar ist, könnten verheerend sein und vor allem grossen, ausländischen Medienkonzernen zugutekommen.
- Dank der Gebühren sind die Medien der SRG besser vor der Logik des Marktes geschützt. Während private Medien gezwungen sind, vermehrt polarisierende und emotionsgeladene Inhalte zu produzieren, um Klicks zu generieren, kann die SRG ihren Fokus auf journalistische Qualität und Vielfalt richten – zum Beispiel indem sie ihre Sendungen für Menschen mit Behinderungen zugänglich macht oder die lokale Berichterstattung in den verschiedenen Regionen unseres Landes verstärkt. Davon profitieren alle – auch jüngere Generationen.
- Die öffentlich-rechtlichen Medien stärken die demokratische Debatte. In der direkten Demokratie der Schweiz ermöglichen die journalistischen Inhalte der SRG eine freie Meinungsbildung, die besser vor dem Einfluss mächtiger Interessengruppen wie der Atomlobby, der fossilen Energiewirtschaft oder Grossunternehmen des Einzelhandels und der Agrarindustrie geschützt ist. In einem Land, in dem wichtige Entscheide zum Schutz der Umwelt und des Klimas oft an der Urne getroffen werden, ist dies ein Vorteil, den es zu bewahren gilt.
Hier findest du weitere Argumente für ein NEIN zur Anti-SRG-Initiative
Gehe am 8. März abstimmen und motiviere deine Freund:innen und Verwandte, es dir gleichzutun!


