Klimaschutz gesetzlich verankern

Um was es geht

Die Gletscher-Initiative will die Schweiz auf Klimakurs bringen und die Ziele des Pariser Klimaabkommens in der Bundesverfassung verankern. Die zentrale Forderung der Initiative: Bis spätestens 2050 müssen die Treibhausgasemissionen – netto – auf Null sinken. Die Initiative verankert auch eine Pflicht zur kontinuierlichen Absenkung der Emissionen im Inland. Damit soll garantiert werden, dass sich die Klimapolitik möglichst bald auf das Ende des fossilen Zeitalters ausrichtet. Denn jedes weitere Hinausschieben der notwendigen Wende in der Klimapolitik ist gefährlich für die nach uns Lebenden.

Für die Volksinitiative ist eine breite Unterstützung nötig. Werde auch du Teil der Klimabewegung und unterstütze die Gletscher-Initiative.

Äusserst erfolgreiche Unterschriftensammlung

Nach gut vier Monaten Sammeln wurde Anfang September 2019 das Ziel erreicht: Es waren 120`000 Unterschriften beim Verein Klimaschutz Schweiz eingegangen. Noch im gleichen Monat wurde die Sammlung für beendet erklärt.

Kritik am Gegenentwurf des Bundesrates

Greenpeace erachtet den Gegenentwurf des Bundesrates als nicht sinnvoll, weil damit das von der Schweiz ratifizierte Übereinkommen von Paris nicht erreicht werden kann. Ohne Verbot fossiler Energien ab 2050 und ohne Beschränkung allfälliger Kompensationen auf das Inland ist der Gegenentwurf des Bundesrats nichts anderes als eine weitere, leider wirkungslose Absichtserklärung. Am besten wäre es, die Anliegen der Gletscherinitiative mit einer Gesetzesvorlage (einem indirekten Gegenentwurf) voranzutreiben, da wir damit am wenigsten Zeit verlieren würden. Hier geht es zur Stellungnahme von Greenpeace.


Wer steht dahinter

Die Gletscher-Initiative wird vom Verein Klimaschutz Schweiz getragen. Der unabhängige und überparteiliche Verein arbeitet mit Umweltschutzorganisationen sowie Parteien, die seine Ziele teilen, zusammen.

Greenpeace Schweiz ist seit Beginn bei der Erarbeitung der Gletscher-Initiative dabei und unterstützt die Initiative weiterhin.


Entstehungsgeschichte


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